Manuelle Therapie

Untersuchen und behandeln mit den Händen: bei Blockaden, Nacken- und Schulterschmerzen und Gelenken, die sich nicht mehr frei bewegen lassen.

Unsere Behandlungen

In unserer Praxis in Duisburg-Rumeln behandeln wir Menschen jeden Alters – mit Verordnung oder als Selbstzahlerin und Selbstzahler. Welche Therapieform für Sie sinnvoll ist, klären wir gemeinsam beim ersten Termin. Zugelassen sind wir für alle Kassen, Privatversicherte und Berufsgenossenschaftsfälle.

Manuelle Therapie an der Schulter in der Physiotherapiepraxis Duisburg-Rumeln

Was ist Manuelle Therapie?

Manuelle Therapie ist Untersuchung und Behandlung mit den Händen. Sie richtet sich an Gelenke, Muskeln und Nerven – überall dort, wo Bewegung eingeschränkt ist oder Schmerzen verursacht. Auf der Verordnung steht sie als MT.

Am Anfang steht die Untersuchung. Wir prüfen Gelenk für Gelenk, in welche Richtung sich etwas gut bewegen lässt und wo es hakt. Oft liegt die Ursache nicht dort, wo es wehtut: Ein schmerzender Nacken kann von einer steifen Brustwirbelsäule kommen, ein Knieproblem von der Hüfte. Diese Zusammenhänge zu finden, ist der eigentliche Kern der Methode.

Anschließend behandeln wir gezielt. Wir mobilisieren eingeschränkte Gelenke mit sanften, wiederholten Bewegungen, entlasten mit Zugtechniken, dehnen verkürzte Muskeln und kräftigen das, was zu schwach geworden ist. Dazu kommen Übungen für zu Hause – denn ein Gelenk bleibt nur beweglich, wenn es auch bewegt wird.

  • Ausführliche Untersuchung, bevor behandelt wird
  • Sanfte Mobilisation statt ruckartiger Handgriffe
  • Eigenübungen, damit die Beweglichkeit erhalten bleibt

Für wen ist Manuelle Therapie geeignet?

Für alle, bei denen sich ein Gelenk nicht mehr so bewegen lässt wie gewohnt – unabhängig vom Alter. Viele kommen mit Beschwerden, die sich über Monate aufgebaut haben: der Nacken nach Jahren am Schreibtisch, die Schulter, die beim Anziehen der Jacke zwickt, der Rücken, der morgens erst in Gang kommen muss.

Andere kommen nach einer Verletzung oder Operation, wenn ein Gelenk längere Zeit ruhiggestellt war und danach steif geblieben ist. Auch Sportlerinnen und Sportler sind häufig dabei, wenn eine Bewegung nicht mehr rundläuft.

Bei bestimmten Erkrankungen sind einzelne Techniken nicht geeignet, etwa bei akuten Entzündungen, frischen Brüchen oder ausgeprägter Osteoporose. Das klären wir vor der Behandlung im Gespräch – deshalb fragen wir Sie zu Beginn ausführlich zu Ihrer Vorgeschichte.

Bei welchen Beschwerden wird Manuelle Therapie eingesetzt?

Verordnet wird sie vor allem bei Beschwerden an Gelenken und Wirbelsäule. Dazu gehören unter anderem:

  • Rückenschmerzen und Blockaden der Wirbelsäule
  • Nackenschmerzen und Verspannungen der Halswirbelsäule
  • Kopfschmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen
  • Schulterbeschwerden bis hin zur stark eingeschränkten Schulter
  • Beschwerden im Iliosakralgelenk und im Beckenbereich
  • Knie- und Hüftbeschwerden, auch bei Arthrose
  • Tennis- und Golferellenbogen sowie Beschwerden in Hand und Fuß
  • Steife Gelenke nach Gipsruhigstellung oder Operation
  • Kribbeln oder Taubheitsgefühle, die von eingeengten Nerven ausgehen

Welche Diagnose auf Ihrer Verordnung steht, gibt uns die Richtung vor. Wie die Behandlung konkret aussieht, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.

Physiotherapeutin mobilisiert ein Gelenk in der Manuellen Therapie

Welche Ziele verfolgt die Behandlung?

Jede Behandlung verfolgt Ziele, die wir mit Ihnen abstimmen. Was davon in welchem Umfang erreichbar ist, hängt von Ihrer Ausgangssituation ab und lässt sich vorab nicht versprechen – das besprechen wir offen. Typische Behandlungsziele sind:

  • Schmerzen lindern
  • Eingeschränkte und blockierte Gelenke wieder beweglicher machen, besonders an der Wirbelsäule
  • Beweglichkeit, Belastbarkeit und Stabilität für den Alltag zurückgewinnen
  • Verkürzte Muskeln dehnen und abgeschwächte Muskeln kräftigen
  • Die Ursache der Beschwerden finden, nicht nur den Ort des Schmerzes behandeln
  • Mit Eigenübungen dafür sorgen, dass das Ergebnis länger hält

Ablauf und Verordnung

Manuelle Therapie muss ärztlich verordnet werden und ist auf dem Rezept ausdrücklich als MT gekennzeichnet. Behandeln darf sie nur, wer eine entsprechende Zusatzqualifikation erworben hat – eine mehrjährige Fortbildung zusätzlich zur Ausbildung als Physiotherapeutin oder Physiotherapeut.

Beim ersten Termin nehmen wir uns Zeit für Befund und Gespräch. Danach folgen die weiteren Einheiten in einem Rhythmus, der zu Ihrem Behandlungsziel passt. Häufig kombinieren wir Manuelle Therapie mit Krankengymnastik: Erst schaffen wir Beweglichkeit, dann sorgen aktive Übungen dafür, dass sie erhalten bleibt. Wenn die verordneten Einheiten aufgebraucht sind, entscheidet Ihre Ärztin oder Ihr Arzt über eine Folgeverordnung.

Sie haben Beschwerden? Lassen Sie uns sprechen.

Ob mit Rezept oder erst einmal nur mit einer Frage: Rufen Sie uns an oder schicken Sie uns eine Terminanfrage. Wir melden uns zurück und klären gemeinsam, wie wir Ihnen weiterhelfen können.

  • Für alle Kassen, Privatversicherte und Berufsgenossenschaftsfälle zugelassen
  • Terminanfrage telefonisch oder online – wir melden uns zurück
  • Mitten in Duisburg-Rumeln, Rathausallee 12–14

Häufige Fragen zur Manuellen Therapie

Was Patientinnen und Patienten vor der ersten Behandlung häufig fragen

Ja. Manuelle Therapie muss auf dem Rezept ausdrücklich als MT verordnet sein. Eine Verordnung über Krankengymnastik reicht dafür nicht aus. Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt gezielt darauf an, wenn Sie Manuelle Therapie erhalten möchten. Behandeln darf sie außerdem nur, wer die entsprechende Zusatzqualifikation hat.

Manuelle Therapie ist ein Heilmittel und wird von der Krankenkasse übernommen, wenn sie ärztlich verordnet ist. Die Chirotherapie arbeitet mit schnellen Impulstechniken und ist in Deutschland Ärztinnen und Ärzten mit entsprechender Weiterbildung vorbehalten. Die Osteopathie ist ein eigenständiges Verfahren, das gesetzliche Kassen in der Regel nicht oder nur anteilig als freiwillige Leistung bezuschussen.

Nein. Wir arbeiten mit Mobilisation, also mit sanften, wiederholten Bewegungen innerhalb des normalen Bewegungsspielraums eines Gelenks. Ruckartige Impulstechniken, bei denen es hörbar knackt, gehören nicht dazu – die sind in Deutschland der ärztlichen Chirotherapie vorbehalten. Wenn Sie Sorge vor dieser Art von Behandlung haben: Sie findet bei uns nicht statt.

In der Regel nicht. Manche Techniken können sich ungewohnt anfühlen, und wenn ein Bereich stark gereizt ist, kann die Behandlung kurzzeitig unangenehm sein. Wir arbeiten immer innerhalb dessen, was für Sie erträglich ist – sagen Sie uns einfach Bescheid, wenn etwas zu viel wird. Ein leichtes Nachziehen am Folgetag ist möglich und legt sich meist rasch.

Als Selbstzahlerin oder Selbstzahler ist das möglich. Die Kosten tragen Sie dann selbst, da die Krankenkasse nur verordnete Behandlungen übernimmt. Sprechen Sie uns an, dann nennen wir Ihnen die aktuellen Preise und klären, ob Manuelle Therapie für Ihre Beschwerden überhaupt das Richtige ist.

Das ist sehr unterschiedlich. Bei einer frischen Bewegungseinschränkung kann sich schon nach wenigen Behandlungen etwas tun, bei Beschwerden, die sich über Jahre aufgebaut haben, dauert es länger. Versprechen können wir Ihnen das nicht – wir sagen Ihnen aber ehrlich, was wir nach dem Befund für realistisch halten, und passen den Plan an, wenn sich nichts bewegt.

Webdesigner in Krefeld FG Webdesign.