Was ist Manuelle Therapie?
Manuelle Therapie ist Untersuchung und Behandlung mit den Händen. Sie richtet sich an Gelenke, Muskeln und Nerven – überall dort, wo Bewegung eingeschränkt ist oder Schmerzen verursacht. Auf der Verordnung steht sie als MT.
Am Anfang steht die Untersuchung. Wir prüfen Gelenk für Gelenk, in welche Richtung sich etwas gut bewegen lässt und wo es hakt. Oft liegt die Ursache nicht dort, wo es wehtut: Ein schmerzender Nacken kann von einer steifen Brustwirbelsäule kommen, ein Knieproblem von der Hüfte. Diese Zusammenhänge zu finden, ist der eigentliche Kern der Methode.
Anschließend behandeln wir gezielt. Wir mobilisieren eingeschränkte Gelenke mit sanften, wiederholten Bewegungen, entlasten mit Zugtechniken, dehnen verkürzte Muskeln und kräftigen das, was zu schwach geworden ist. Dazu kommen Übungen für zu Hause – denn ein Gelenk bleibt nur beweglich, wenn es auch bewegt wird.
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Ausführliche Untersuchung, bevor behandelt wird
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Sanfte Mobilisation statt ruckartiger Handgriffe
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Eigenübungen, damit die Beweglichkeit erhalten bleibt
Für wen ist Manuelle Therapie geeignet?
Für alle, bei denen sich ein Gelenk nicht mehr so bewegen lässt wie gewohnt – unabhängig vom Alter. Viele kommen mit Beschwerden, die sich über Monate aufgebaut haben: der Nacken nach Jahren am Schreibtisch, die Schulter, die beim Anziehen der Jacke zwickt, der Rücken, der morgens erst in Gang kommen muss.
Andere kommen nach einer Verletzung oder Operation, wenn ein Gelenk längere Zeit ruhiggestellt war und danach steif geblieben ist. Auch Sportlerinnen und Sportler sind häufig dabei, wenn eine Bewegung nicht mehr rundläuft.
Bei bestimmten Erkrankungen sind einzelne Techniken nicht geeignet, etwa bei akuten Entzündungen, frischen Brüchen oder ausgeprägter Osteoporose. Das klären wir vor der Behandlung im Gespräch – deshalb fragen wir Sie zu Beginn ausführlich zu Ihrer Vorgeschichte.
Bei welchen Beschwerden wird Manuelle Therapie eingesetzt?
Verordnet wird sie vor allem bei Beschwerden an Gelenken und Wirbelsäule. Dazu gehören unter anderem:
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Rückenschmerzen und Blockaden der Wirbelsäule
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Nackenschmerzen und Verspannungen der Halswirbelsäule
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Kopfschmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen
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Schulterbeschwerden bis hin zur stark eingeschränkten Schulter
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Beschwerden im Iliosakralgelenk und im Beckenbereich
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Knie- und Hüftbeschwerden, auch bei Arthrose
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Tennis- und Golferellenbogen sowie Beschwerden in Hand und Fuß
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Steife Gelenke nach Gipsruhigstellung oder Operation
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Kribbeln oder Taubheitsgefühle, die von eingeengten Nerven ausgehen
Welche Diagnose auf Ihrer Verordnung steht, gibt uns die Richtung vor. Wie die Behandlung konkret aussieht, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.