Was ist Physikalische Therapie?
Unter physikalischer Therapie fassen wir Anwendungen zusammen, die mit natürlichen Reizen arbeiten – bei uns mit Wärme und mit Kälte. Beide wirken auf dasselbe hin: auf ein Gewebe, das besser durchblutet ist, auf Muskeln, die nicht mehr dauerhaft angespannt sind, und auf Schmerzen, die etwas in den Hintergrund treten.
Bei uns kommen diese Anwendungen meistens nicht allein zum Einsatz, sondern rund um die aktive Behandlung. Eine wärmebehandelte, gut durchblutete Muskulatur lässt sich leichter dehnen und mobilisieren. Und wenn ein Bereich zu gereizt ist, um daran zu arbeiten, hilft Kälte, ihn erst einmal zu beruhigen.
Welche Anwendung zu Ihnen passt, hängt davon ab, was der Auslöser ist. Bei einer frischen Reizung entscheiden wir anders als bei einer Verspannung, die sich über Monate aufgebaut hat.
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Wärme mit Fango oder heißer Rolle
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Kälte bei frischen Reizungen und Schwellungen
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Immer abgestimmt auf die Behandlung, die darauf folgt
Für wen ist Physikalische Therapie geeignet?
Für fast alle, die wegen Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen zu uns kommen. Viele Beschwerden entstehen durch Überlastung oder durch Verschleiß, der sich über Jahre entwickelt hat – und in beiden Fällen sind Schmerz und eingeschränkte Funktion die Hauptgründe für eine physikalische Anwendung.
Häufig ist sie ein Baustein innerhalb einer größeren Behandlung: Erst die Wärme, dann die Manuelle Therapie, dann die aktiven Übungen. Manche Patientinnen und Patienten bekommen sie aber auch gezielt für einen bestimmten Bereich verordnet.
Nicht jede Anwendung ist für jeden geeignet. Bei Sensibilitätsstörungen, offenen Wunden, akuten Entzündungen oder in der Schwangerschaft scheiden einzelne Verfahren aus. Deshalb fragen wir Sie vorher ausführlich – und wählen dann eine Alternative, die passt.
Bei welchen Beschwerden wird Physikalische Therapie eingesetzt?
Die Anwendungen kommen bei sehr unterschiedlichen Beschwerden zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem:
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Hartnäckige Verspannungen in Nacken, Schultern und Rücken
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Rückenschmerzen und Beschwerden der Wirbelsäule
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Arthrose und andere Verschleißerscheinungen an Gelenken
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Reizzustände von Sehnen und Sehnenansätzen, etwa am Ellenbogen
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Beschwerden nach Sportverletzungen und Prellungen
Welche Diagnose auf Ihrer Verordnung steht, gibt uns die Richtung vor. Wie die Behandlung konkret aussieht, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen.